Anbietervergleich – VoD, Postversand und Mediathek

Filme online schauen – Das ist eigentlich ganz einfach.
Das endlose Suchen nach halbwegs vollständigen Filmausschnitten auf Youtube oder der abendliche Gang in die Videothek von nebenan sind längst passé. Immer mehr Anbieter bieten Online-Videotheken an, mit denen man Filme und Serien online streamen, leihen, kaufen oder sich nach Hause schicken lassen kann.

Doch es gibt einiges zu beachten!

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VoD


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VoD


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VoD


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VoD


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VoD


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VoD


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VoD



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VoD, Postversand


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Postversand


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VoD


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VoD


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VoD
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VoD


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Postversand


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VoD


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Verschiedene Arten der Online-Videotheken

Viele Leute verwenden „Online-Videotheken“ als ein Synonym für Video-on-Demand. Was genau genommen nicht stimmt.
Online-Videotheken sind (der Definition nach) Anbieter, die online eine Sammlung audiovisueller Inhalte wie Filme oder Serien zur Selektion bereitstellen. Dabei müssen die audiovisuellen Inhalte nicht zum sofortigen Konsum bereitstehen, sondern lediglich online auswählbar sein. So können nicht nur Anbieter von Online-Streams oder –Downloads als Online-Videotheken bezeichnet werden, sondern auch Anbieter, die ihren Kunden die Filminhalte nach der Online Bestellung oder Leihe in Festform (bsp. Als DVD oder Blu-Ray) zukommen lassen.

Eine gängige Unterscheidung der Online-Videotheken ist die Einteilung in:

  • Video-on-Demand (VoD)
  • Postversand
  • Mediatheken

Video on Demand

Video on Demand (Abkürzung VoD) heißt übersetzt „Video auf Abruf“. Gemeint ist damit die interaktive Möglichkeit, audiovisuelle Inhalte, wie Filme und Serien, über das Internet auszusuchen und gegen Bezahlung direkt zu konsumieren bzw. wiederzugeben. Video-on-Demand-Anbieter stellen zahlreiche Videos auf einem Server zur Verfügung, die dann nach unterschiedlichen Kosten-Modellen und mit unterschiedlicher Technik abgerufen werden können. Inhalte können entweder geliehen oder gekauft werden. Titel können einzeln oder im Abonnement / Tarif bezahlt werden. Filme und Serien können gestreamt oder gedownloadet werden. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, nach denen VoD-Anbieter vorgehen.

Funktionsweise

Wer einen Film oder eine Serie per VoD wiedergeben möchte, muss sich in der Regel zuerst bei einem VoD-Anbieter anmelden. Meistens reicht dafür die E-Mail-Adresse und ein Passwort. In manchen Fällen muss auch schon beim Probemonat (Ja, viele VoD-Dienste kann man kostenlos testen) eine Bankverbindung angegeben werden. Auch über Social Media Plattformen wie Facebook, Google+ oder Twitter kann man sich manchmal registrieren.

Angebot

Nach der Anmeldung kann im Portfolio des Anbieters in VoD-Titeln gestöbert werden. Die Filme und Serien lassen sich bei fast allen Diensten nach Genre, Erscheinungsdatum, Stil-Richtung und vielem mehr sortieren. In Aktualität und Größe des Sortiments unterscheiden sich die verschiedenen Video-on-Demand-Anbieter allerdings.

Nutzung

Nachdem das Filmvergnügen nach Wahl ausgesucht wurde, kann der Film in der Regel direkt mit einem angebotenen Player gestartet werden. Mit einer guten Internetverbindung funktioniert die Wiedergabe fehlerfrei. Doch auch schwächere Breitbandverbindungen werden von den meisten Anbietern gut gemeistert. Möglicherweise muss dann auf SD- statt HD-Qualität der Filme zurück gegriffen werden, doch unterbrechungslose Streams sollten in den meisten Fällen möglich sein.
In der Regel können geliehene Filme bis zu 48 Stunden genutzt, das heißt immer wieder angesehen werden, bevor das Nutzungsrecht erlischt. Die „Rückgabe“ ist somit automatisch und bereit dem Nutzer keinerlei Aufwand.

Ausleihmodelle

Beim Video-on-Demand gibt es zwei Ausleihmodellen, die sich wie folgt unterscheiden:

  • SVoD – Subscriptional Video on Demand

Hier bezahlt man seine Filme und Serien durch ein Abonnement-Modell. Gleich einer Flatrate, wird monatlich oder jährlich eine bestimmte Summe gezahlt, für die man so viele Filme und Serien ausleihen kann, wie man möchte. Für Serien-Junkies und Leute, die das tägliche Fernsehprogramm leid sind, ist dieses Ausleihmodell ideal!

  • TVoD – Transactional Video on Demand

Hier werden audiovisuelle Titel einzeln bezahlt. Wer unregelmäßig Filme oder Serien genießt, für den lohnt sich ein Tarif-Modell weniger. Durch TVoD können die Kosten optimal unter Kontrolle gehalten werden. Aus lizenz-rechtlichen Gründen sind Blockbuster im Einzelkaufmodell neueren Datums als bei SVoD.

In Deutschland gibt es aber auch Anbieter, die beide Ausleih-Modelle anbieten.

Kosten

Die Einzelpreise für Filminhalte variieren bei den Online-Videotheken stark. Wobei die Preise auch von der Aktualität, Beliebtheit und der Qualität der Filme abhängen. Ein VoD-Abo kostet in der Regel zwischen 5 und 14 Euro monatlich.

Vorteile Video on Demand

VoD-Anbieter erleben im Moment einen richtigen Boom. Immer mehr Deutsche kommen auf den Geschmack des interaktiven Filmgenusses. Die Vorteile gegenüber dem TV sind klar:

  • VoD ist werbefrei, da es durch die Nutzer finanziert wird
  • Filme und Serien können jederzeit gestartet und pausiert werden.
  • Eine große Vielfalt an Titeln und Inhalten steht jeder Zeit zur Verfügung. Eine schlechte Sendung aus Mangel an Alternativen zu schauen, wird hier nicht vorkommen
  • Filme und Blockbuster sind meist direkt zum DVD-Start als VoD erhältlich. Um einiges vor der Free-TV-Premiere!
  • Filme können bequem über den TV, den Laptop, das Tablet oder Smartphone geschaut werden. Jederzeit und Überall

VoD Empfangsgeräte

Video on Demand Inhalte können sehr flexibel genutzt werden. Generell braucht man dafür eine Internetverbindung. Obwohl es mittlerweile auch Anbieter gibt, die das Konsumieren von Filmen offline ermöglichen, nachdem sie erst einmal herunter geladen wurden.
Doch: Wo eine Internetverbindung ist, da ist auf jeden Fall auch ein Weg. Das heißt Laptop und Computer, sowie Smartphones und Tablets (mit den entsprechenden Apps) können für das VoD-Vergnügen genutzt werden.
Auch Smart TV’s (Fernseher mit Internetmodul) können meist genutzt werden. Doch auch am „stink normalen“ TV kann mit den richtigen (HDMI-) Kabeln und Techniken der Laptop und Computer oder Set-Top-Boxen und Chromecasts angeschlossen werden oder um die Filmhelden auf dem größeren Bildschirm zu sehen. Auch auf so manchen Spielkonsolen können VoD-Dienste genutzt werden.

Postversand

Postversand beschreibt die Möglichkeit, sich audiovisuelle Inhalte, wie Filme oder Serien, über das Internet auszusuchen und sie sich gegen Bezahlung nach Hause schicken zu lassen. Der Unterschied zu einem Online-Shop besteht hierbei im Bezahlmodell. Filme und Serien werden hier nicht gekauft, sondern geliehen. Nachdem der Film in den heimischen vier Wänden genossen wurde, kann er ganz einfach zurück geschickt werden. Auch hier gibt es Tarif-Modelle. Beispielsweise kann man sich eine Wunschliste an Filmen anlegen, die je nach Verfügbarkeit in deiner gewünschten Reihenfolge verschickt werden. Hast du den Film ordnungsgemäß zurück geschickt, wird der nächste Titel deiner Liste auf den Weg zu dir gebracht.

Mediatheken

Mediatheken unterscheiden sich von VoD im Kosten-Punkt. Während Video on Demand-Inhalte kostenpflichtig sind, stellen Mediatheken ihr Angebot an audiovisuellen Inhalten kostenlos zur Verfügung. Fernsehsender, aber auch eigenständige Online-Videotheken bieten ihre eigene Mediathek an. Für den eingefleischten Blockbuster-Fanatiker oder Serienjunkie dürften Mediatheken nicht die beliebtesten Angebote bereitstellen. Doch unter Dokumentationen, Nachrichtensendungen, Ausschnitten aus Spielfilmen und Selbstgedrehtem können auch richtige Schätze vergraben sein.
Viele Mediatheken bieten ältere TV-Klassiker oder die letzte Folge vieler Serien kostenlos an. Da auch Mediatheken irgendwie zu Geld kommen müssen, sind viele dieser Online-Videotheken werbefinanziert, was auch dazu führen kann, dass Videos durch Werbeanzeigen unterbrochen werden. Wer das aber in Kauf nehmen will, der findet in den unzähligen Mediatheken sicher etwas nach seinem Geschmack.