Technische Erklärung für die optimale Nutzung von Online-Videotheken

Bei der Nutzung von Online-Videotheken gilt es einiges zu beachten um die Lieblingsfilme optimal per VoD genießen zu können.
Das technische Grundwissen findet ihr hier.

Bei der Video on Demand-Nutzung wird der Videofilm entweder über eine Internetverbindung oder über ein Breitbandnetz gesendet. Die gängige Methode ist allerdings das Streamen oder Downloaden über eine Internetverbindung.

Wissenswertes

Ein Herz und eine Seele: VoD Filme/Serien kinderleicht auf dem heimischen Fernseher genießen.

Download:

Beim Downloaden eines Filmes muss das Video vor dem Betrachten heruntergeladen werden. Manche Anbieter ermöglichen bereits während des Downloads den Start des Filmvergnügens. Allerdings ist das natürlich erst möglich, wenn bereits genügend Daten heruntergeladen, und somit ein entsprechender Puffer gebildet wurde. Der Download kann sowohl bei Leihfilmen, als auch für gekaufte Versionen benutzt werden. Zahlt man nur eine Leihgebührt für den Download eines Videos sind die Daten nach einem entsprechenden Zeitraum nicht mehr abrufbar. Gekaufte Dateien können dagegen beliebig oft und beliebig lange genutzt werden.

Stream:

Wird ein Film gestreamt, dann werden Daten gleichzeitig heruntergeladen und wiedergegeben. Dafür wird ein Streaming Server benötigt. Der Filmliebhaber hat dabei keine vollständige Kopie der Datei auf seinem Rechner oder Endgerät, sondern nur einzelne Datenpakete, die meistens im Arbeitsspeicher des Programmes zwischengespeichert werden, bevor die Lizenz dann nach der entsprechenden Zeit wieder erlischt. Ein Stream ist nur für Leihversionen eines Films geeignet.

Die verschiedenen Abrechnungsformen bei der VoD-Nutzung unterteilen sich wiederum in ihre Nutzungsdauer.

Kauf:

Beim Kauf wird das Download-to-Own-Prinzip (DTO) verwendet. Der Nutzer erhält ein zeitlich unbegrenztes Nutzungsrecht. Er kann die Datei beliebig oft verwenden. Das Eigentum bleibt aber trotzdem beim Rechteinhaber.

Ausleihe:

Wird ein Film geliehen spricht man von Download-to-Rent (DTR). Das Nutzungsrecht des Inhaltes ist hierbei zeitlich begrenzt. Hierbei kann für den Einzelabruf abgerechnet werden (Pay-per-View) oder im Tarif bezahlt werden (Abonnement).

Das Silverlight Plugin ist eine Web Applikation von Microsoft. Sie dient als Erweiterung für Webbrowser für die Ausführung von Rich Internet Applications – also um Multimedia-Inhalte im Web darzustellen. Die Entwicklungsplattform ist vor Allem für Webinhalte wie Spiele, interaktive Animationen sowie Rich Internet Applikationen geeignet. Das Silverlight Plugin lässt sich problemlos im Internet Explorer, Safari und Mozilla Firefox installieren.

Der Windows Media Player ist ein Mediaplayer von Microsoft um Audio- und Videodatein abzuspielen. Manche Video on Demand Anbieter machen das Programm zur Grundvoraussetzung. Der Media Player wird oftmals auch dazu verwendet durch das integrierte Digital Rights Management vor dem Abspielen eines Films das Vorliegen eines Lizenzschlüssels zu prüfen. Die Biterate liegt meist bei 500 Kbit pro Sekunde und die Qualität entspricht ca. dem VHS-Niveau.

Spezielle Endgeräte:

Wollen Sie Filme nicht auf dem PC-Monitor sondern z.B. auf dem Fernseher ansehen, müssen Sie darauf achten, dass dieser eine Grafikkarte mit einem TV Ausgang oder einen Konverter besitzt. Die optische Auflösung hängt bei der Abbildung über den Fernseher natürlich von dessen Qualität und der Bildschirm-Diagonale ab. Um die schwarzen Balken am Fernsehrand weg zu bekommen ist oftmals eine Zusatz-Software nötig.

VoD-Technik

So kann ich meinen Laptop oder PC an mein Abspielgerät (z.B. Flachbildfernseher) anschließen um meine VoD-Filme auch auf einem großen Bildschirm genießen zu können.

Hat man keinen Smart-TV kann man den eigenen Computer oder Laptop natürlich auch mit der entsprechenden Funk- oder Kabelverbindung an den heimischen Fernseher anschließen.

HDMI                            DVI                              VGA                             Scart